Vorstand

Dem fvzf gehören aktuell über 50 Mitglieder an, darunter zwei juristische.

Leitungsgremium ist der ehrenamtliche Vorstand. Der aktuelle Vorstand wurde von der Mitgliederversammlung am 12. Dezember 2019 gewählt.

Wer als Vereinsmitglied Interesse an einer aktiven Mitarbeit im Vorstand des fvzf hat kann sich jederzeit bei uns melden.

Dr. Christian Fischbach (Vorsitzender)

Referent für Fördermittelmanagement
und Fundraising in der Stabsstelle Mitgliedermanagement
und Fundraising des Erzbischöflichen Generalvikariats Hamburg

Wie bist du zur Zivilgesellschaftsforschung gekommen und was hast du heute noch damit zu tun?

…durch meine Magisterarbeit. Mit Fundraising trage ich dazu bei, dass Zivilgesellschaft aktiv und unabhängig bleiben kann.

Warum engagierst du dich für den fvzf?

…damit Zivilgesellschaftsforschung sichtbarer und jünger werden kann.

Prof. Dr. Andrea Walter (stellv. Vorsitzende)

Professorin für Sozialwissenschaften an der HSPV NRW,
vorherige Stationen: Bertelsmann Stiftung und WWU Münster.

Wie bist du zur Zivilgesellschaftsforschung gekommen und was hast du heute noch damit zu tun?

Schon als freie Mitarbeiterin bei der Lokalzeitung im Studium hat mich interessiert, vor welchen Herausforderungen Vereine stehen und wofür sich Menschen engagieren. Heute forsche und lehre ich zu Themen der Zivilgesellschaftsforschung.

Warum engagierst du dich für den fvzf?

Kein Politiker würde wohl ernsthaft die Bedeutung der Zivilgesellschaft in Frage stellen, gleichwohl führt die Zivilgesellschaftsforschung ein Nischendasein. Umso wichtiger finde ich es, den Mehrwert der Forschung, genauso wie aktuelle Entwicklungen im Nonprofit-Sektor, aufzuzeigen und zu diskutieren.

Markus Edlefsen (Schriftführer)

Langjähriger Mitarbeiter der Maecenata Stiftung, Sozial und Umwelt-Aktivist, engagiert in zahlreichen Nachhaltigkeitsnetzwerken sowie Stadt- und entwicklungspolitischen Initiativen 

Wie bist du zur Zivilgesellschaftsforschung gekommen und was hast du heute noch damit zu tun?

Meine Tätigkeit bei der Meaecenata Stiftung erlaubte mir eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Bereich der Zivilgesellschaftsforschung, welches mein bisheriges bürgerschaftliches Engagement um eine akademische Reflexion ergänzte und auch weiterhin befruchtet.

Warum engagierst du dich für den fvzf?

Mir erscheint die Arena der Zivilgesellschaft als wesentlich für eine nachhaltige gesellschaftliche Transformation, daher kommt auch der Zivilgesellschaftsforschung eine verantwortungsvolle Rolle im Kontext des sozialen Wandels unserer Gesellschaft zu, welche durch eine kritische Forschung flankiert werden sollte.

Dr. Anael Labigne


Leiter Unternehmensengagement und Mitglied der Geschäftsleitung, ZiviZ im Stifterverband

Wie bist du zur Zivilgesellschaftsforschung gekommen und was hast du heute noch damit zu tun?

Als mein späterer Doktorvater Prof. Dr. Helmut Anheier den Ruf nach Heidelberg annahm und ich sein langjähriger Mitarbeiter an verschiedenen Wirkungsstätten wurde, kamen neue Themen wie die empirische Organisationssoziologie von Sozialunternehmen in mein Blickfeld. Beruflich manage ich heute etwa sektorübergreifenden Kooperationen, z.B. zwischen gemeinnützigen Stiftungen einerseits und gesellschaftlich engagierten Wirtschaftsunternehmen andererseits.

Warum engagierst du dich für den fvzf?

Ohne das fvzf hätte ich meine Promotion an der Freien Universität Berlin weder mit dem ISTR-Dissertation Award abschließen können, noch wäre es möglich gewesen in dieser Zeit Visiting Scholar an der Columbia University in New York und der Science Po in Paris zu werden. Das soll auch anderen Doktoranden zugutekommen und dazu möchte ich als Vorstand im fvzf einen kleinen Beitrag leisten.

Dr. Siri Hummel

svt. Direktorin des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft

Wie bist du zur Zivilgesellschaftsforschung gekommen und was hast du heute noch damit zu tun?

Ich habe in meiner Zeit beim Alfried Krupp Wissenschaftskolleg eine Tagung zu Stiftungen besucht.
Im Gespräch mit anderen Teilnehmenden entstand die Idee zu meiner Doktorarbeit, das
demokratiefördernde Potential von Stiftungen zu untersuchen. Stiftungen sind Teil der
Zivilgesellschaft und somit war das Forschungsfeld Zivilgesellschaftsforschung abgesteckt. Ich habe
dann das Collegium bei Maecenata empfohlen bekommen. Der Rest ist Geschichte…

Warum engagierst du dich für den fvzf?

Zum einen, weil ich wirklich dankbar bin für die Unterstützung, die mir seinerseits im Collegium zu
Teil geworden ist und die der Verein ermöglicht hat. Zum anderen ist der Verein ja quasi
Zivilgesellschaft in Praxis und es macht Spaß gemeinsam mit den anderen Vorsitzenden zu arbeiten.

Marc David Ludwig

Sozialpädagoge, Mitarbeiter einer kommunalen Freiwilligenagentur und Facilitator,
Student im Master Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik

Wie bist du zur Zivilgesellschaftsforschung gekommen und was hast du heute noch damit zu tun?

Meinen Einstieg fand ich über das Thema Jugendbeteiligung. Ab 2010 gestaltete ich 7 Jahre einen bundesweiten Jugendverein mit und lernte so die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements kennen. Als ich 2019/20 meine Bachelorarbeit zu Gemeinschaftsbildung/-orientierung in Sozialer Arbeit schrieb, habe ich den Austausch im Forschungscollegium für sehr wertvoll empfunden!!

Warum engagierst du dich für den fvzf?

Demokratiebildung im Sinne einer gemeinschaftorientierten Arbeit in Zeiten einer Marktorientierung muss bei der Förderung der Selbstermächtigung und
Selbstorganisation beginnen. Eine stärkere Auseinandersetzung mit Debatten der Zivilgesellschaftsforschung scheint demnach insbesondere für Soziale Arbeit angebracht.